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 Allgemeines zur PhytoTherapie
Bücher von Peter Kaufhold

Teerezepturen richtig komponieren

Nehmen wir an, wir wollen ein Teerezept gegen akute und chronische Bronchitis erstellen. Da es sehr viele Pflanzendrogen gibt, die wirksam gegen Husten und Bronchitis sind, gibt es natürlich sehr viele Möglichkeiten.

Als erstes sollte man sich fragen, was ist chronische Bronchitis: Eine chronische Entzündung der bronchialen Schleimhäute. Man braucht also in erster Linie Drogen, die regenerierend auf das chronisch gereizte, entzündete und degenerierte Lungengewebe, sekretolytisch, entzündungshemmend, bakterizid, krampflösend und reizlindernd wirken, doch zunächst eine Pflanzendroge die möglichst viele der benötigten Eigenschaften in sich vereint.

1. Komponente: Leitpflanze

Dies trifft z.B. auf die Alantwurzel zu. Sie wirkt entzündungshemmend, bakterizid, sekretolytisch, expektorierend, krampflösend und regenerierend auf das Lungengewebe.

2. Komponente

Als weitere Droge käme die Eibischwurzel in Frage. Sie wirkt ebenfalls regenerierend, expektorierend, entzündungswidrig, ist zusätzlich reizlindernd und sehr gut für die Schleimhautpflege geeignet. Diese Droge paßt also sehr gut zur Alantwurzel.

3. Komponente

Hier habe ich die Beinwellwurzel ausgesucht, da sie innerlich und äußerlich eines der besten Mittel zur Gewebsneubildung ist.

4. Komponente

Das Lungenkraut gehört zur selben Familie wie der Beinwell und hat ähnliche Eigenschaften, vor allem jedoch eine reizlindernde Wirkung.

5. Komponente

Leinsamen sind ein gutes Tonikum für die Lunge. Wie der Beinwell kräftigen sie das Lungengewebe,  fördern die Heilung der Lungenschleimhäute und sind in Kombination mit anderen Lungentonika wie Alant ein sehr gutes Mittel bei chronischen, degenerativen Lungenleiden.

Nun könnte man meinen, die Mischung sei fertig, da alle bisherigen Drogen von der Wirkung her in die gleiche Richtung zielen und sich optimal ergänzen müßten. Das stimmt auch soweit, nur würde diese Mischung für sich, da alle enthaltenen Drogen das Flüssigkeitselement im Körper vermehren, und 3 von 5 Drogen kühlende Eigenschaften haben, zu Kongestionen und Schleimansammlung führen. Deshalb müssen der Mischung noch erhitzende, das Flüssigkeitselement vermindernde Drogen beigefügt werden, die aber ebenfalls bei Husten und Bronchitis indiziert sein sollten.

6. Komponente

Kardamom erfüllt diese Bedingung, ist außerdem wirksam gegen Husten.

7. Komponente

Eucalyptusblätter ergänzen die Mischung hervorragend, da gleichfalls wirksam bei Bronchitis und Husten.

8. Komponente

Abschließend wähle ich Sternanisfrüchte, da sie ebenfalls bei hartnäckiger Bronchitis indiziert sind.

Jetzt ist die Mischung, was ihre Bestandteile betrifft, fertig. Es fehlen lediglich die Mengen. Da Alantwurzel die Leitdroge der Rezeptur ist, wird sie auch mit der größten Menge eingesetzt. Alle anderen folgen entsprechend ihrer Wichtung.

Alantwurzel                 22.0

Eibischwurzel            18.0

Beinwellwurzel          12.0

Lungenkraut               10.0

Leinsamen                   10.0    (geschrotet oder gestoßen)

Eucalyptusblätter      10.0

Sternanisfrüchte         10.0    (als Ersatz Anis oder Fenchel)

Kardamom                      8.0    (als Ersatz getrockneter Ingwer)

Diese Mischung wird in einem luftdicht verschlossenen Behälter kühl aufbewahrt.

 

Zubereitung und Dosierung

2 Teelöffel der Mischung  auf 0.25 Liter siedendes Wasser, 10-15 Minuten abgedeckt ziehen lassen, mit Honig süßen, bei chronischer Bronchitis 2-3 Tassen täglich über einen Zeitraum von 2-3 Wochen (mehrmals im Jahr wiederholen), bei akuter Bronchitis 3-4 Tage lang.

Nun mag sich jemand fragen, wie finde ich denn die richtigen Drogen, die in eine solche Mischung gehören und wo erhalte ich die Hinweise, welche Pflanze zu welcher paßt?

Mit einem guten Kräuterrepertorium wie dem PhytoMagister. Hier gibt man nur die entsprechenden Suchbegriffe ein, z.B. Bronchitis, Husten, Expektorans, regenerierend etc....und bekommt gleich die richtigen Teedrogen mit Vollinformation angezeigt, wobei die Suchbegriffe im Text blau markiert sind. Auch erhält man Hinweise darauf, welche Droge sich mit welcher z.B. bei Lungenleiden am besten kombinieren läßt.

Mit einem solchen Programm entwickeln Sie Ihre Rezepturen etwa 20 mal schneller als mit einem Stapel von Büchern, und ebenso schnell lernen Sie auch dazu.

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